Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit,

die an uns offenbar werden soll.

Brief an die Römer

Kapitel 8, Vers 18

Liebe Gemeinde,

 

aus dem Monatsspruch für den Februar höre ich: mein Schicksal ist bekannt, mir wird geholfen. Ich darf eintauchen in eine Herrlichkeit, die wunderbar, erstaunlich und unbegreiflich sein wird. Jemand, der es sehr gut mit mir meint, kümmert sich um mich, macht mich froh.

Diese verworrene Welt mit oft unlösbar scheinenden Konflikten, zwischenmenschlicher Kälte und Gewalt – angefangen bei mir selber bis zu globalen Verkettungen wie Kriegen, Unterdrückung und Umweltverschmutzung, wird sich auflösen.

Die Aussicht darauf, dass dieses Negative, Krankheit, Schmerzen, Trauer, Angst und Hunger nicht mehr sein wird, ist eine wunderbare Perspektive.

Das Paradies, das ewige Leben ist kein Köder, keine Verlockung, sondern ein Zuspruch. Es kommt gewaltig mit einer mächtigen Herrlichkeit, die ich mir hier und jetzt gar nicht richtig vorstellen kann. Diese Aussicht für uns Christen auch im 21ten Jahrhundert ist doch klasse!!

Freuen wir uns, dass unsere Namen im Himmel geschrieben sind, dass uns so eine Verheißung zugesprochen ist.

Und wenn ich in diesem Leben bisher gar nicht so viel leiden musste? Wenn es mir doch ganz gut geht im Vergleich zu 80% der restlichen Weltbevölkerung? Ich bin nicht wirklich krank, muss keinen Hunger leiden und habe sauberes Wasser zum Trinken; eine Arbeit und Menschen um mich, die mich stützen. Muss ich jetzt leiden, um später einmal die Herrlichkeit genießen zu dürfen? Das steht da nicht.

Wichtig ist, dass wir unsere Gaben und Talente, unsere von Gott gegebenen Schätze, unsere Kraft, Ideen auch für unseren Nächsten, unsere Mitmenschen einsetzen und nicht immer zuerst fragen „was bringt es mir?“

In diesem Sinn: freuen wir uns auf die zugesagte Herrlichkeit, die ER uns schenken will.

 

                                                                                              Ihr Frank Schubert

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