Gedanken zum Monatsspruch Februar:

 

Ihr seid teuer erkauft;

werdet nicht der Menschen Knechte.

1. Korinther 7,23

 

Teuer: Oh! Das, was wir alle nicht wollen. Keiner will viel für etwas bezahlen, was er auch billig haben kann. Ein Schnäppchen muss es sein. Und so haben Aktionen wie „WSV“ - Winterschlussverkauf oder „nimm 3, zahle 2“ und vor allem Internet-Plattformen wie ebay Hochkonjunktur.

Immer auf der Suche nach dem besten Angebot rennen wir die Türen der Läden ein oder surfen im Internet was das Zeug hält. „Ich will das Beste aber möglichst wenig dafür bezahlen.“ Ein Wettstreit hat begonnen.

Möglichst alle Wünsche, Träume umsetzen für wenig Geld.

Urlaub, Klamotten, Lebensmittel, Autos, alles.

Eine Spirale hat angefangen sich zu drehen, deren Ende nicht absehbar ist und die wir nicht mehr stoppen. In meinen Gehirnwindungen entstehen Bilder von überquellenden Müllbergen und Schlagworten wie Wegwerfgesellschaft, CO2-Bilanz und Klimakatastrophen fallen mir ein.

Jedoch, mein Vater sagt: „Was nichts kostet, ist auch nichts wert!“ - was meint er damit?

Was billig ist oder wofür ich mich nicht anstrengen muss schätze ich auch nicht und es gerät sehr schnell wieder in Bedeutungslosigkeit.

Gott hat für uns einen unbeschreiblich hohen Preis gezahlt. Wahrscheinlich hätte er uns auch billiger haben können mit einem Machtwort, ein paar Heerscharen von Engeln und hier und dort einem Wunder, eine kleine Katastrophe.

Aber nein: seinen eigenen, einzigen Sohn, seinen Thronfolger, dem er alles anvertraut, der so allmächtig und ewig und groß ist wie er selbst, mit diesem einen Sohn hat Gott bezahlt; ihn für uns am Kreuz sterben lassen, damit wir leben. So viel sind wir Gott wert, dass er trotz unserer Fehler und Schwächen, trotz unserer Gedankenlosigkeit und Ich-Bezogenheit seinen Sohn hingibt. Damit wir ewiges Leben bekommen.

So teuer und so viel wert bist Du, bin ich Gott. Unbezahlbar!

Deshalb möchte ich Sie anregen, kurz darüber nachzudenken, welchen Stellenwert Sie für Gott haben. Was das bedeutet! Wie unglaublich glücklich und froh wir uns fühlen dürfen mit dieser Zusage. Bevor wir wieder in den Weiten des Internets surfen und Einkaufswägen mit Konsumgütern füllen, die wir vielleicht doch nicht so dringend benötigen.                                                                          Frank Schubert

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