Gedanken zum Monatsspruch für Januar:

 

Jesus Christus spricht:

„Kommt und seht!“

 

Evangelium nach Johannes,

Kapitel 1, Vers 39

 

 

Ursprünglich hat Jesus diese Einladung gegenüber zwei Jüngern Johannes, des Täufers ausgesprochen, die ihm nachgingen, nachdem sie den Prediger aus Nazareth gehört hatten. Sie wollten wissen, wo sein Zuhause ist.

Dabei stellt sich die Frage, ob sie sich für die Herkunft von Jesus oder seine aktuelle Unterkunft interessierten. Die Abstammung eines Menschen verrät unter Umständen etwas über dessen Persönlichkeit. Die Bleibe des Gefragten lässt Vermutungen über seinen gegenwärtigen Zustand und den weiteren Weg zu.

Aber anstatt die Frage der beiden Interessierten einfach zu beantworten, lädt Jesus sie ein, sich selbst davon ein Bild zu machen. Später gibt er einem Schriftgelehrten, der sich ihm ebenfalls anschließen möchte, die Auskunft: „Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege.“

Auch uns lädt Jesus dazu ein, uns selbst ein Bild davon zu machen, was es heißt, wenn wir ihm nachfolgen, auf sein Wort hören und seinem Willen entsprechend versuchen zu leben. Dabei gibt es keinen von vornherein festgelegten Weg und auch kein „Schema F“! Im Gegenteil: jeden Tag neu gibt uns unser himmlischer Vater Gelegenheiten, in der Kraft und mit Hilfe seines Heiligen Geistes mein Leben und das meiner Mitmenschen ein wenig besser und schöner zu machen.

Aber dazu müssen wir uns auf den Weg machen und die entsprechenden Schritte wagen im Vertrauen auf seine Zusage: „Siehe, ich bin bei euch alles Tage bis an der Welt Ende!“

 

 

Einen guten Start in das neue Jahr und ein gesegnetes 2022

wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Michael Schaefer

 

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