Gedanken zum Monatsspruch Juli

Gedanken zum Monatsspruch Juli:

 

 

Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.

Denn in ihm leben, weben und sind wir.

 

Apostelgeschichte,

Kapitel 17, Vers 27

 

Das ist eine wunderschöne Aussage: „Gott ist jedem von uns nahe!“ Aber wie oft sieht unser Lebensgefühl so ganz anders aus. Da fühlen wir uns doch eher „mutterseelenallein“ oder manchmal vielleicht sogar von Gott verlassen.

Doch wie zur Bekräftigung heißt es in der Fortsetzung des Verses: „Denn in ihm leben, weben und sind wir.“ Egal, was unser Leben im Moment oder grundsätzlich ausmacht, wir sind ein Teil von Gott. Schon wieder so eine steile These! Wie kann das denn sein? Als „normale“ Menschen einfach so zu Gott dazuzugehören?

Wenn wir diese bemerkenswerten Worte aus der Apostelgeschichte für uns gelten lassen, dann sieht doch unser tägliches Leben, unsere ständigen Bemühungen, unsere Beziehungen zu Gott und zu unseren Mitmenschen zu pflegen (= „weben“) und unser Dasein doch nicht mehr ganz so trist, traurig oder gar hoffnungslos aus. Denn Gott ist und bleibt uns immer und überall nah! Und das ganz unabhängig davon, was wir gerade aus unserem Leben machen oder was das Leben mit uns macht.

In und mit diesem Bewusstsein und dem Glauben an die unerschütterliche Liebe Gottes zu uns, seinen Menschen, können wir die Herausforderungen des Lebens durchaus selbstbewusst, kraftvoll, zuversichtlich und liebevoll annehmen – egal, ob es die alltäglichen Anstrengungen sind oder es sich dabei vielleicht sogar um ein außergewöhnliches Vorhaben handelt.

Holen wir Gott mit in unser Boot, machen ihn zum Teil unseres Teams, bitten wir ihn um seinen Heiligen Geist, seine hilfreiche Kraft, seine liebevolle Nähe und seinen Segen dazu, dann dürfte doch fast nichts mehr schiefgehen.

 

Ihr Pfarrer Michael Schaefer

 

 

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