Gedanken zum Monatsspruch Mai:

 

Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade

Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat!

1.Petrusbrief

Kapitel 4, Vers 10

 

 

Kennen Sie die Dienerinnen und Diener unserer Tage?

Das sind die Frauen, die im Supermarkt die Regale auffüllen und die Männer, die mit den LKWs den Nachschub sichern. Das sind die Schwestern und Pfleger in den Krankenhäusern und Heimen, die unsere Patienten und Bewohner versorgen. Und darüber hinaus all die Menschen, die zur Zeit der Corona-Pandemie dazu beigetragen haben, dass unser Leben noch halbwegs in geordneten Bahnen verlaufen konnte bzw. kann. Sie sind zu den Heldinnen und Helden unserer Tage geworden!

Aber kann man das als „Gnadengabe Gottes“ bezeichnen?

Ich denke „Ja“! Denn ist nicht selbstverständlich, dass Menschen ihre gewohnte Arbeit auf einmal als lebensnotwendig für unsere Gesellschaft verstehen und sich dabei bis zur Erschöpfung für die Gemeinschaft einsetzen und somit uns allen dienen.

Erfreulicherweise haben aber auch Menschen, die durch Corona scheinbar zur Untätigkeit verurteilt waren, auf einmal Fähigkeiten und Möglichkeiten entdeckt, in dieser schwierigen Zeit etwas Anderes und Sinnvolles für sich und ihre Mitmenschen zu tun.

Insofern ist es wichtig und gut, immer wieder darüber nachzudenken, welche guten Gaben hat mir Gott für mein Leben mitgegeben?

Und inwiefern kann ich diese zum Wohl, zur Freude und zum Nutzen anderer und somit für uns alle einsetzen?

Denn Gott hat uns nicht als „Einzelkämpfer“ ins Leben geschickt, sondern füreinander bestimmt. Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an! Machen wir mit dem guten Dienst verlässlich weiter und lassen wir uns zwischendurch ruhig mal wieder etwas Neues einfallen.

 

Ihr Pfarrer Michael Schaefer

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