Gedanken zum Monatsspruch November:
„Der HERR wird Recht schaffen zwischen den Nationen
und viele Völker zurechtweisen. Dann werden sie ihre Schwerter
zu Pflugscharen umschmieden und ihre Lanzen zu Winzermessern.
Sie erheben nicht das Schwert, Nation gegen Nation,
und sie erlernen nicht mehr den Krieg.“
(Jesaja 2,4)
Liebe Gemeinde,
der Prophet Jesaja spricht hier über die Endzeit, wo alle Völker zum Berg Gottes ziehen werden. Von Gott selbst wird dort Weisung ausgehen über alle Nationen.
Es wird hier sehr deutlich, was Gott für uns Menschen möchte: Frieden!
Hier wird ein Bild des Friedens gezeichnet, dass keine Waffen mehr braucht. Einstige Waffen finden dann neue Verwendung als landwirtschaftliche Geräte. Die Menschen haben endlich gelernt, in Frieden miteinander zu leben. Da wird keine Aufrüstung mehr betrieben, sondern gemeinsame Fürsorge. Man schaut aufeinander, dass jeder genug zum Leben hat. Es ist auch ein schönes Bild für Gerechtigkeit, eine Gerechtigkeit, wie Gott sie für uns vorgesehen hat.
Wenn man diesen sehr alten Text liest, muss man sich fragen:
Wann lernt der Mensch endlich, dass es im Krieg nur Verlierer gibt?
Wann lernen die Mächtigen dieser Welt, dass kriegerische Entscheidungen immer schlimme Konsequenzen haben und so viel Leid für so viele Menschen verursachen?
Zum Glück können wir aktiv etwas für den Frieden tun: wir können immer wieder zu Gott für den Frieden beten und wir können uns für Frieden in unserem eigenen Umfeld und im Weltgeschehen einsetzen.
Denn für uns als Christen gilt ein entscheidender Grundsatz, der so wichtig ist, dass er gleich dreimal in der Bibel so benannt wird, nämlich:
Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15; 1.Petrus 3,11; Hebräer 12,14)
Eine friedliche Herbstzeit wünscht Ihnen
Diakon Holger Goller
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